Category Archives: DayZeroProject

Projektstart

Aus diesem Haufen – und einigen Dutzend Fotos, die ich noch aussuchen muss, und viel Text, den ich noch schreiben muss – soll innerhalb der nächsten Wochen etwas… anständiges werden. Wer sich meine Day Zero Project Liste genauer angesehen hat, weiß wohl, was es ist. Für den Rest wird’s wohl eine Überraschung bleiben. ;P Ich hab ehrlich gesagt noch keine Ahnung, wann, wo, wie ich damit anfangen soll. Es sind viele Seiten zu füllen.

{German} DayZeroProject: Eine neue Brille

Na gut. Meine neue Brille sitzt jetzt schon einen Monat auf meiner Nase, aber da ich komplett vergessen habe, dass dies ja auch ein Ziel meines DayZeroProjects war, gibt es hier dann auch noch ein bisschen dazu.

#29: Get a new pair of glasses

Die alte Brille war sehr alt. An sich kann man sich ja eigentlich alle zwei Jahre eine neue Brille kaufen, besonders als < 18-Jährige(r) (oder öfter, wenn man das nötige Kleingeld hat). Ich trage eine seit der sechsten Klasse, demnach seit acht Jahren, und habe in dieser Zeit nur zwei verschiedene Brillen gehabt. Die erste hatte ich drei Jahre lang, 2006 kam die nächste. Diese hatte ich dann noch länger, wobei ich hier nach weiteren drei Jahren, kurz vor meinem 18. Geburtstag (da schön billig) neue Gläser hatte einsetzen lassen. Supi, die soll man eigentlich auch alle halbe Jahre kontrollieren, und gegebenenfalls erneuern lassen. Ja hups. Bin also den größten Teil meines Lebens als Blindfisch durch die Welt getapert.

Eine Brille, wie ich sie jetzt habe, hab ich mir auch schon seit Ewigkeiten gewünscht, doch ich fand nie, dass sie mir stand. War immer irgendwie zu kantig für mein Gesicht, zu auffällig dafür, dass ich kein “typisches Mädchengesicht” habe.
Ich muss aber sagen, das Modell, das ich gefunden habe, gefällt mir richtig gut. Es ist definitiv auffälliger als die alte (die hatte ja nur einen Halbrahmen), aber gerade das mag ich auch. Und sie steht mir. Sehr. 🙂

Ausgesucht und gekauft habe ich sie mir übrigens bei Pro Optik, einer Optikerkette, die vor kurzem eine Filiale in meinem Heimatdorf eröffnet hat. Da war ich seit Ewigkeiten nicht mehr, und es ist mir bewusst geworden, wie wenig ich es eigentlichvermisse. Ein kleines bisschen vielleicht, sodass es in ein paar Monaten vielleicht nett wäre, aber dahin zieht mich nichts mehr.

Aber ja! Pro Optik! Sehr freundlich, sehr fix, guter Service, tolle Brillen (Beweis sitzt auf meiner Nase!).

{German} DayZeroProject: Langsam wird’s aber Zeit.

Die Seite von DayZeroProject.com ist wegen einiger Probleme seit Mitte Dezember nicht erreichbar. Von dem Betreiber und Erfinder des Projekts habe ich allerdings per eMail meine Liste bekommen, damit ich auf dem Laufenden bin. Wobei er auch meinte, die Seite würde wohl sehr bald wieder online gehen (yay!) …

Jetzt kann ich mich also endlich wieder mit den Zielen beschäftigen.
Ich muss gestehen, dass ich zurzeit mit dem Gedanken spiele, ein paar Dinge von der Liste zu streichen. Was ich eigentlich nicht machen wollte, weil das Projekt nun mal steht, wenn es steht, und man sich an die Liste eigentlich halten sollte. Im Nachhinein ist mir aber eingefallen, ganz getreu dem Thema “Haha, ups”, dass da gleich einige Sachen draufstehen, die verdammt kostspielig sind.

Ein Helikopterflug. Fallschirmspringen. Bungeejumping. Eine Fahrt im Heißluftballon.
Ganz zu schweigen von Sachen wie mal eben nach New York fliegen.

Ich glaube nicht, dass ich mir alle Sachen in den nächsten zweieinhalb Jahren leisten kann. Wie denn bitte. Deswegen denke ich, sobald die Seite wieder online ist, werde ich zumindest von den ersten vier Sachen mindestens zwei streichen und durch andere, weniger kostspielige ersetzen. Ich werde auch so, von meiner finanziellen Lage mal ganz absehen, eh schon Probleme mit ein paar Zielen bekommen. (Wie zum Teufel soll ich 100 Filme von 100 Jahren Filmgeschichten schauen, und das zusätzlich zu den Filmen, die mich jetzt aktuell interessieren?!) Das aber ist dann eben mein höchst persönliches Pech. Haha.

Irgendeine Wohltätigkeitsaktion wird sich nach den 1001 Tagen dann freuen, wenn ich für die ganzen vernachlässigten Ziele mit 5€ Scheinen antanze. 😉

Ansonsten?

#16 – Own at least 100 DVDs: Besitze zurzeit 50. Wobei ich davon auch “nur” 8 gekauft habe, seit ich das Projekt begonnen habe, aber das Ziel hieß ja nicht “kaufe während der 1001 Tage 100 DVDs”. Dafür heißt es dadurch “kaufe in den nächsten xx Tagen 50 DVDs”. … Yay!

#74 – Save all of my change for 101 days Spend the money on the next goal: Fleißig dabei. Weiß nur nicht mehr wie lange schon. Ach, und: mit “change” meine ich die Kupferlinge. Also 1ct, 2ct und 5ct. Wer weiß wieviel dabei rauskommt… 😉

#78 – Learn to say the alphabet backwards: Das sollte ich meinem Freund mal sagen. Dass ich es wirklich nicht vernünftig kann. Er hat sich über mich lustig gemacht, weil ich es im vermeintlich-betrunkenen Status nicht flüssig hinbekommen habe. Ja, ach!

#90 – Get a tattoo: Eine Idee hab ich ja. Aber die ist sehr beliebt, und demnach wäre mein Tattoo irgendwie kaum was wirklich “persönliches”, also: hm. Weiterdenken.

#101 – Lay off soft drinks for a month: Seit ich zurück in PB bin, habe ich keine Cola & Co. angerührt. Heißt: In 4 Tagen bin ich fertig!

Noch 913 Tage.

{German} Das Day Zero Project

Ich habe bei Facebook schon das “Day Zero Project” beworben. Aber ich dachte mir, ein bisschen ausführlicher kann man darüber schon schreiben…

Hier geht’s zu meinem Day Zero Project.

Das Ganze ist einfach zu verstehen: 101 Ziele und Aufgaben, die man innerhalb von 1001 Tagen absolvieren soll. Punkt. Diese Liste kann man sich selbst zusammenstellen, wie man möchte. Ob man nur Ziele nimmt, die einen persönlich weiterbringen, oder nur waghalsige, oder gemeinnützige, oder einfach nur absurde — oder eine gesunde Mischung aus alldem. Ich persönlich habe mich für letzteres entschieden. Meine Liste enthält Ziele wie “#1: Donate Blood“, “#31: Lose 30 pounds“, aber auch “#2: Go skinny dipping“. Die Reihenfolge macht dabei absolut nichts aus, weder nach Wichtigkeitsgrad noch nach zeitlicher Reihenfolge, in der die Ziele “abgehakt werden müssen”. Alles zu seiner Zeit.

Warum so ein Projekt?
Es macht Mut, etwas vor sich zu haben, was man ganz einfach abhaken kann. Man hat das Gefühl, voranzukommen, etwas zu schaffen. Man kann sehen, wieviel Prozent man schon hinter sich hat, ist stolz wenn man mit dem Projekt vorankommt. Und natürlich sind die 101 Ziele und Aufgaben alles etwas, was mir irgendwo am Herzen liegt (naja, bis auf sowas wie das Nacktbaden vielleicht…), also bedeutet es mir auch viel, diese Sachen zu Ende zu bringen.

Dafür finde ich auch die Form des Day Zero Projects sehr gut. 1001 Tage, das sind ca. 2,75 Jahre. Man hat also nicht den Zwang, alles in einem Jahr abzuhaken, hat jede “Saison” mehrmals (wenn man sich etwas für Weihnachten vorhat, es aber dieses Jahr nicht schafft… hat man immer noch nächstes!), aber trotzdem ein Limit, sodass man die Sachen nicht immer weiter vor sich hinschiebt. Genau richtig.

Drei Ziele habe ich schon geschafft, und für den Rest noch 983 Tage. Ein paar weitere sind auch schon in Arbeit.

Natürlich werde ich meinen Blog nutzen, über die weiteren Aufgaben (und ihre, mh, “Erledigung”) zu berichten. 🙂